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Kr 2009
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Kurdistan wird verteilt
 


Nach dem ersten Weltkrieg ging das damalige Osmanische Reich in die Zeitgeschichte ein und auf diesem ehemaligen Territorium entstanden neue Staatsgebiete. Der am 10. August 1920 unterzeichnete Vertrag von Sevres besagte, dass auch ein Staat Kurdistan entstehen sollte, jedoch wurde dieses Vorhaben in der Folgezeit nicht realisiert. Eine weitere Aufteilung geschah in der Folgezeit ab dem 24. Juli 1923, als durch die Unterzeichnung des Vertrages von Lausanne, der zum osmanischen Areal gehörende Teil Kurdistans noch ein weiteres mal aufgeteilt werden sollte. Diese Teile wurden dem englischen und französischen Mandat untergeordnet; daraus entstand das heutige Syrien und der Irak, jedoch blieb der flächenumfassendeste Sektor Kurdistans innerhalb der damaligen Staatsgrenzen und wurde auf den Trümmern des untergegangenen osmanischen Reiches zur Republik Türkei revolutioniert. Die Republik Türkei hatte anfänglich ihre neuen Grenzen als die "Grenzen des Misak-i Milli (Nationalpark), die die von der türkischen und kurdischen Mehrheit besiedelten Gebiete einschließen" definiert. Die in Ankara erstmals stattfindende Große Nationalversammlung war mit etwas 70 kurdischen Abgeordneten vertreten, die ebenfalls auch als „Abgeordnete Kurdistans“ bezeichnet wurden, dabei erklärte der türkische Vertreter Ismet Pascha in Lausanne, denn Kurden und Türken die eigentlichen Bestandteile der Republik Türkei seien. Dabei bezeichnete der die Kurden nicht als Minderheit, sondern stellte sie als Nation heraus, hierbei ergibt sich die Schlussfolgerung, dass die Regierung in Ankara nicht nur die Türkei verwaltet, sondern auch die Sektoren der Kurden.

©Kurdische-Rapper


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